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Optimale
Roadconditions bot uns der 31. August 2004.
Wulf borgte sich das kleine smartdingsbums für zwei Stunden aus.
Das Konzept an sich klingt sehr verlockend.
Kleiner, heckgetriebner Zweisitzer mit annehmbarer Leistung, Turbo und
sequentieller Schaltung.
In der Praxis zeigten sich dann aber doch einige Schwachstellen.
Wie auch bei Porsche & Co kann man keinen Gang sperren. Soll
heissen, bevor das Ding abriegelt, wird hochgeschalten.
Bei einem Auto wie diesem beim driften ein grober Nachteil.
Das nächste Rätsel gibt uns der "ESP off" Schalter auf. Warum in
aller Welt kann ich die Stabilitätskontrolle deaktivieren,
wenn sich diese dann selbsttätig bei harmlosen Heckwedeln wieder
einschaltet???
Die letzte negative Seite ist der Preis. Ab
20000 Euro gehts los.
Und das ganze ohne Extras!!!
Verdammt viel Geld um das man schon ein "richtiges" Auto bekommt.
Kommen wir nun zu den positiven Aspekten dieses Fahrzeugs.
Die 82 PS haben mit den 790 Kilogramm
leichtes Spiel.
Für einen Stadtflitzer ist der smart keinesfalls untermotorisiert,
ein Rennwagen ist er allerdings auch nicht.
Was uns beim fahren einstimmig am besten gefallen hat, ist der
Sound des Motors. Kernig klingende Maschine, und sogar ein richtig
nettes pop-off zischen beim Gas wegnehmen.
Die Schaltwippen könnten einem Playstation Controller entnommen
worden sein. Gut positioniert, aber ohne feedback.
Man weiss nie so recht ob man nun gedrückt hat oder nicht. Im
Automatikmodus braucht das Getriebe zu lange
um sich für einen Gang zu entscheiden.
Die Sitzposition, sowie die Pedalerie ist optimal sportlich.
Einstieg ist ist halt nicht so leicht, aber Rentner sind sowieso
nicht die
Zielgruppe für dieses Gefährt.
Fazit:
Wenn es einmal einen Smart roadster geben sollte der die gewählten Gänge
auch wirklich behält, dessen ESP wirklich
abgeschaltet bleibt und ausgewachsene Schaltwippen bekommt würde
kein Weg bei der Zweitwagensuche daran vorbei führen. |